Fermentation

Fermentation: Aus alt mach neu

Schon seit der Jungsteinzeit fermentieren die Menschen Lebensmittel, und dank des französischen Mikrobiologen Louis Pasteur wissen wir, dass lebende Organismen die Fermentation in Gang setzen können. Die Fermentation dient allerdings nicht nur der Herstellung von Käse, Brot und Sauerteig, sondern auch dazu, uns am Leben zu erhalten.

Die Gärung ist eine der ältesten Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln, die wir kennen. Der Effekt, dass die Lebensmittel dadurch auch besonders gut schmecken, ist dabei nur ein netter Bonuseffekt.

Mit Probioform erhalten Sie einen ausgezeichneten Gärungsstarter – die Gärung setzt nämlich sofort ein.

Fermentation: Worum handelt es sich hierbei eigentlich?

Das Wort “fermentieren” leitet sich vom lateinischen fervere ab, was soviel wie “kochen” bedeutet. Jeder Stoffwechselprozess, der durch die Aktivität von Mikroorganismen in Gang gesetzt wird, wird als Fermentation bezeichnet. Dies kann dabei behilflich sein, der Lebensmittel zu konservieren, den Geschmack zu verbessern, und um gesundheitliche Vorteile zu erzielen.

Die Wissenschaft hinter dem chemischen Fermentationsprozess

Es ist allgemein bekannt, dass Mikroorganismen überleben, indem sie Kohlenhydrate als Energiequelle nutzen. Zu den Kohlenhydraten gehören Zucker wie Glukose. Die von allen Teilen einer Zelle benötigte Energie wird durch organische Chemikalien wie Adenosintriphosphat (ATP) bereitgestellt. Mikroben erzeugen ATP durch den Prozess der aeroben Atmung, wobei Sauerstoff benötigt wird. Bei dieser aeroben Atmung wird Glukose durch Glykolyse in Brenztraubensäure umgewandelt.

Wenn wir von Fermentation sprechen, ist das ähnlich wie bei der anaeroben Atmung. Bei der anaeroben Atmung fehlt hingegen der Sauerstoff, und dieser Gärungsprozess führt zur Bildung organischer Moleküle wie Milchsäure. Aus Milchsäure wird ebenfalls ATP gebildet, was das genaue Gegenteil des Atmungsprozesses ist, bei dem Brenztraubensäure verwendet wird.

Wie läuft der Gärungsprozess ab?

Der Gärungsprozess wird in Gegenwart von nützlichen Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen durchgeführt. Der Vorgang erfolgt ohne jeglichen Sauerstoff. Einige Hefezellen, wie der Saccharomyces cerevisiae, gären erst dann, wenn genügend Zucker vorhanden ist.

Während des Fermentationsprozesses bauen die nützlichen Mikroben die Stärke und den Zucker in Säuren und Alkohole ab. Dieser gesamte Prozess macht die Lebensmittel nahrhafter und ermöglicht es den Menschen, sie länger zu lagern, ohne dass sie verderben.

Die durch den Gärungsprozess gewonnenen Produkte liefern jene Enzyme, die für die die Verdauung benötigt werden. Zwar wird der Mensch wird mit einer ausreichenden Anzahl von Enzymen geboren, doch leider nehmen mit zunehmenden Alter ab.

Die Hauptformen der Fermentation

Es gibt drei Hauptformen der Gärung:

Milchsäuregärung:

Dabei handelt es sich um eine Fermentationsart, bei der die Bakterien und Hefen sowohl Stärke, als auch Zucker in Milchsäure umwandeln. Beispiele, bei denen die Milchsäuregärung eintritt sind Kimchi, Essiggurken, Joghurt und Sauerteigbrot.

Äthylalkohol-Gärung:

Bei diesem Gärungsprozess werden die in der Stärke oder im Zucker enthaltenen Pyruvatmoleküle von der Hefe in Kohlendioxidmoleküle und Alkohol zerlegt, wodurch Wein und Bier entstehen.

Essigsäuregärung:

Bei dieser Gärung von Zucker oder Stärke aus Früchten oder Körnern entsteht Essig, wie wir ihn aus dem Supermarkt kennen.

Die Stadien der Lebensmittelfermentation

Je nachdem, welches Produkt fermentiert wird, kann die Gärung mehrere Phasen durchlaufen. Sie wird allerdings hauptsächlich in zwei Arten unterteilt.

Essigsäuregärung:

Die Mikroben beginnen mit der Arbeit und verhindern, dass sich Fäulnisbakterien auf den Lebensmitteln ansiedeln.

Sekundäre Gärung:

Dies wird oft als Braukreislauf bezeichnet. Diese längere Phase der Gärung dauert mehrere Tage oder Wochen. Wenn die verfügbaren Nahrungsquellen (Kohlenhydrate) knapp werden und Hefen und Mikroben abzusterben beginnen, kommt es zu einer deutlichen Veränderung des pH-Werts. Diese Veränderung wirkt sich auf die chemischen Reaktionen aus, die zwischen den Mikroben und ihrer Umgebung ablaufen.

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Die Vorteile der Fermentierung

Das Beste an fermentierten Lebensmitteln ist, dass sie reich an den sogenannten Probiotika sind. Diese nützlichen Mikroorganismen sorgen für einen gesunden Darm und können Nährstoffe aus der Nahrung extrahieren.

Der Mensch trägt bereits eine große Vielfalt an Mikroben in sich. Es gibt mehr als 1.000 verschiedene Bakterientypen im Darm, aber es braucht nur eine kleine Anzahl von Bakterien, die in größerer Menge als üblich vorhanden sind, um Probleme und Krankheiten zu verursachen:

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Die Fermentierung erhöht den Gehalt an Mineralien und Vitaminen in der Nahrung und macht sie besser verfügbar für die Aufnahme. Sie erhöht den Gehalt an Folsäure, Niacin, Riboflavin, Thiamin und Biotin sowie an den Vitaminen B, C und K. Diese fermentierten Lebensmittel enthalten Milchsäure, Enzyme und Probiotika, die die Aufnahme von Mineralien und Vitaminen in den Körper erleichtern.

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Auch die Neutralisierung von Antinährstoffen wie Phytinsäure (die in Samen, Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten ist) ist mit Hilfe der Fermentation möglich. Diese Phytate machen Fett, Proteine und Stärke unverdaulich.

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Fermentierte Lebensmittel schaffen ein saures Milieu, in dem sich Krankheitserreger nicht wohlfühlen, und auch Probiotika helfen dem Immunsystem.

Der Unterschied zwischen Probiotika und fermentierten Lebensmitteln

Es ist ein Irrglaube, dass probiotische und fermentierte Lebensmittel dasselbe sind. Nicht alle fermentierten Lebensmittel enthalten lebende Organismen. Bei vielen fermentierten Lebensmitteln werden diese Organismen entfernt, wie z. B. bei Wein und Bier. Einige fermentierte Lebensmittel werden hitzebehandelt, und diese Behandlung schwächt die Organismen ab.

Das ist zum Beispiel häufig bei Sauerkraut und Brot der Fall. Diese Lebensmittel sind zwar nahrhaft sind, aber sie weisen keine probiotischen Aktivitäten auf.

Probiotika aus Nahrungsergänzungsmitteln hingegen sorgen dafür, dass der Fermentationsprozess im menschlichen Darm erfolgen kann. Die Einnahme ist daher immer mit gesundheitlichen Vorteilen verbunden.

Die Vorteile von Probiotika:

Probiotika führen zu einer Reduzierung, bis hin zur vollständigen Beseitigung von:

  • Entzündlichen Darmerkrankungen 
  • Infektiöser Diarrhöe
  • Antibiotikabedingtem Durchfall
  • Reizdarmsyndrom

Probiotische Nahrungsergänzungsmittel

Es stimmt, dass fermentierte Lebensmittel das Potenzial haben, Ihre Gesundheit zu verbessern. Um aber eine angemessene und bestätigte Dosis an Probiotika zu erhalten, sollten Sie zusätzlich auf probiotische Nahrungsergänzungsmittel setzen.

Ein gutes probiotisches Nahrungsergänzungsmittel ist aus mehreren Gründen gut geeignet, um Ihre Gesundheit zu fördern.

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Bei Probioform erhalten Sie die Gewissheit, dass Sie lebende Mikroorganismen erwerben

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Probiotika enthalten zudem Mikronährstoffe, Vitamine, Antioxidantien, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, bestimmte bioaktive Peptide und viel mehr

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Probiotische Nahrungsergänzungsmittel enthalten die Stoffwechselprodukte freundlicher Bakterien. Diese hemmen das Wachstum schädlicher Bakterien und verleihen ihrem Wirt eine Menge gesundheitlicher Vorteile.

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Probiotische Nahrungsergänzungsmittel sind auch eine sehr gute Quellen für Vitamine, insbesondere der Gruppen B und K.

Um den größtmöglichen Nutzen aus probiotischen Nahrungsergänzungen zu ziehen, ist es wichtig, dass die Bakterien im Darm überleben. Mit Probioform erwerben Sie garantiert lebendige Kulturen, die sich förderlich auf den ganzen Körper auswirken.

Fermentation und Probioform

Probioform hilft Ihrem Körper dabei, eine gesunde Bakterienflora wiederherzustellen. Unser Produkt wurde nicht stark verarbeitet und wird ausschließlich durch den natürlichen Prozess der Fermentierung hergestellt. In unserem fermentierten Produkt leben nützliche Bakterien, und die darin enthaltene Mikroflora erhöht die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe.

Unser Produkt enthält natürliche Säuren, die von dieser Mikrobiota synthetisiert werden, und sie bieten ein nahezu ideales Umfeld zum Wachsen und Gedeihen. Der pH-Wert von 3,7 kommt dem Wert des menschlichen Verdauungssystems (2,4) sehr nahe, weshalb durch die Einnahme von Probioform stets die maximale Menge an lebenden Bakterienstämmen in den Darm gelangt.

Weitere Stoffe, die Probioform enthält

Die nützlichen Bakterien in Probioform produzieren zudem bestimmte Nebenprodukte wie Antioxidantien, Enzyme und Vitamine. Probioform vereint all diese nützlichen Stoffe in einer Flasche, damit Sie Ihrem Körper genau das zuführen können, was er benötigt.

Fazit

Bei Probioform handelt es sich um ein ideales Probiotikum für die ganze Familie. Probioform ist sehr magenschonend, und eine einzige Flasche reicht aus, um sowohl Säuglinge, als auch Kinder und Erwachsene, zu versorgen.

Es ist auch für Sportler geeignet, denn es hilft dabei, die Leistung dank einer gesunden Darmflora zu steigern.

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